Umweltschutz und Sicherheit

Zum Schutz von Mensch und Umwelt gelten auch für Explorationsbohrungen wie der Nindorf Z1 umfangreiche vorbeugende und begleitende Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem:

  • Der elektrische Betrieb der Bohranlage. In schallgedämmte Container eingebaute Dieselmotoren springen nur bei Ausfall der öffentlichen Stromversorgung an. 
  • Der Einsatz schallgedämmter Aggregate (Top Drive Lüfter, Pumpenhaus, Hebewerk). 
  • Die Verwendung besonders blendarmer und nach unten abstrahlender LED-Leuchten, um die Lichtemissionen bei Nacht deutlich zu reduziert.

Die Bohrung wird unter Berücksichtigung der in Deutschland festgesetzten hohen Maßstäbe an Umweltschutz und Sicherheit durchgeführt. Bereits bei der Suche nach dem Bohrplatz spielen Umweltaspekte eine wesentliche Rolle und es werden umfangreiche naturschutzfachliche Unterlagen erstellt. Die Lage des Bohrplatzes nahe der Autobahn zeichnet sich durch größtmöglichen Abstand zur Wohnbebauung aus. Einflussfaktoren wie beispielsweise die Lautstärke werden wir so gering wie möglich halten und unter die gesetzlichen Vorgaben absenken. Im Nachgang zu den Förderaktivitäten werden alle Anlagen vollständig rückgebaut und die Plätze wieder in einen naturnahen Zustand zurückgeführt.

Der Schutz der Umwelt und des Trinkwassers hat die allerhöchste Priorität

Eine Beeinflussung des Grundwassers kann bei der von DEA angewandten Bohrtechnik ausgeschlossen werden. 

Für die Bohrspülung des Projektes werden lediglich ökologisch unbedenkliche Stoffe verwendet, die auch im klassischen Brunnenbau für Trinkwasser zum Einsatz kommen. Eine negative Beeinflussung des Grundwassers ist nicht möglich.

Durch die mehrfache Verrohrung und Zementation der Bohrung wird eine sichere und hydraulisch dichte Barriere zum umgebenden Gestein gebildet. Aus der Bohrung können so keine Flüssigkeiten und Gase nach außen dringen.

Bohrplatz-Übersicht Nindorf

Aufbau des Bohrplatzes

Weitere wesentliche Umweltschutzmaßnahmen sind der Aufbau des Bohrplatzes und besonders das Bohrplatzentwässerungskonzept. Wir arbeiten auf einem flüssigkeitsdichten, betonierten Bohrplatz, der am Rand über eine Auffangrinne verfügt. Alle Niederschlagswässer und andere Stoffe und Flüssigkeiten werden aufgefangen und über zertifizierte Entsorger entsorgt.

Geräuschemissionen

DEA wird Lärm wirksam und über die gesetzlichen Anforderungen hinaus verringern. Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Einhausung von lauten Anlagenteilen
  • Schallreduzierter Topdrive (Antrieb, der das Bohrgestänge in Rotation versetzt) durch Spezialgetriebe
  • Einsatz eines gummibeschichteten Unterbaus für das Rohrlager
  • Bei Bedarf Reduzierung der Bohrgeschwindigkeit
  • Ampelsystem zur Anzeige von Geräuschspitzen
  • Sensibilisierung der Bohrmannschaft und des Servicepersonals

Verkehr

Wir werden die LKW-Bewegungen während des Baus der Zuwegung, des Platzes und zum Aufbau und Betrieb der Bohranlage auf das Notwendigste beschränken. Dennoch sind während des kurzen Zeitraums des rund zweiwöchigen Aufbaus der Bohranlage rund 100 Transporte erforderlich. Was die Fahrtzeiten betrifft, so kann die Anlieferung in der Regel im Zeitraum werktags 7-18 Uhr durchgeführt werden. Wir können Nachttransporte aus heutiger Sicht nicht von vorneherein ausschließen, werden diese aber bereits in der Planung auf das Unvermeidbare reduzieren.

Störfaktoren werden beseitigt

Sollten Sie sich durch die Arbeiten gestört fühlen, bitten wir um umgehende Meldung über das Kontaktformular oder um direkte Ansprache der DEA-Kontaktpersonen. Wir werden dann alles daransetzen, zeitnah Abhilfe zu schaffen